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Gegendarstellung

In der vergangenen Woche erhielten Sie einen Wahlaufruf zur Kammerwahl von der „Freien Liste“ (c/o Wachendorf). In diesem Wahlaufruf ist folgende Passage auf Seite 2, 1. Absatz enthalten:
„Wir erinnerten dptv, bvvp und andere Verbände an ihre finanzielle Mitverantwortung zu einer Schadensregulierung, weil sie auf dem zur Wahlkampffinanzierung eingerichteten Schwarzkonto der Kammerbehörde Beiträge einbezahlten und mit diesem Schwarzkonto später Unterschlagungen zu Lasten der Kammermitglieder begangen wurden.“
Diese Darstellung entspricht nicht den heute bekannten Tatsachen und Gegebenheiten: es gab nie die Absicht, ein „Schwarzkonto“ einzurichten. Es gibt keine zu klärende Schadensregulierung.
Richtig ist, dass der verstorbene Präsident der Landespsychotherapeutenkammer Baden Württemberg ein Konto einrichtete, das die in einer Listengemeinschaft antretenden Verbände nutzten, um anteiligen Kosten der einzelnen Verbände des damaligen Wahlbündnisses „Gemeinsame Liste“ für den Wahlkampf im Jahr 2001 dort zusammenzuführen um die Kosten für die Wahl zu decken. Nach Abschluss des Wahlkampfes erteilte Herr Kommer einer Mitarbeiterin der Kammer den Auftrag, dieses Konto zu löschen. Diesem Auftrag kam diese Mitarbeiterin nicht nach und benutzte es in der Folge in krimineller Absicht. Die Angelegenheit wurde entdeckt und aufgeklärt, der heute amtierende Vorstand der Kammer hat die Vertreterversammlung der Kammer lückenlos aufgeklärt, der entstandene Schaden wurde mittlerweile weitgehend von der Verursacherin bezahlt. Ein Strafverfahren ist nach unserem Kenntnisstand anhängig, aber noch nicht abgeschlossen.
Die Repräsentanten der damaligen Vereinigung der Kassenpsychotherapeuten hatten keine Kenntnis von der Existenz eines solchen Kontos. Weder Repräsentanten des Deutschen Psychotherapeutenverbandes noch der aus der Fusion vom Deutschen Psychotherapeutenverbandes und der Vereinigung der Kassenpsychotherapeuten entstandenen Deutschen PsychotherapeutenVereinigung noch des bvvp und der anderen Verbände im damaligen Wahlbündnis hatten Kenntnis davon, dass das seinerzeit eingerichtete Konto nicht gelöscht wurde. Sie hatten auch keine Kenntnis davon oder Anlass zur Vermutung, dass dieses Konto zu kriminellen Zwecken genutzt wurde. Von daher ist eine Mitverantwortung der Verbände des damaligen Wahlbündnisses nicht zu unterstellen.

ViSdP für die Neue Gemeinsame Liste: Friedrich Gocht

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